Mitmachen, Nähen und Helfen: Unsere Lebenshilfe benötigt 500 Schutzmasken

Um die Fachkräfte in der Betreuung, aber auch die Menschen mit Behinderung in den Wohnheimen dauerhaft und ausreichend zu schützen, benötigen wir sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS).



In vielen Einrichtungen fehlt es derzeit an notwendiger medizinischer Ausstattung. Auch in den Einrichtungen der Lebenshilfe Herzogenaurach wird dringend Mundschutz benötigt. Daher bittet die Lebenshilfe: „Wer hat Zeit und kann nähen?“


Um die Fachkräfte in der Betreuung, aber auch die Menschen mit Behinderung in den Wohnheimen dauerhaft und ausreichend zu schützen, wird sogenannter Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) benötigt. Die Lebenshilfe bittet Bürgerinnen und Bürger, die Zeit haben und nähen können, einfache Mundschutzmasken herzustellen. Diese Behelfsmasken können Lebensretter sein, denn sie helfen der Lebenshilfe die wertvollen Ressourcen an Profischutz für Notfälle zu schonen.


Um selbst diesen Behelfsmundschutz herzustellen, benötigt man kochbaren Baumwollstoff. Der Mundschutz soll wiederverwendbar sein und muss dementsprechend nach der Nutzung gewaschen und getrocknet werden. Um Viren abzutöten, muss er entweder bei 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt oder für fünf Minuten ins kochende Wasserbad gelegt werden. Benötigt wird zudem ein ca. 15 cm langer Draht, der oben in die Maske eingenäht wird. So liegt sie eng am Gesicht an. Dafür bieten sich zum Beispiel Drähte aus Heftordnern oder Drahtverschlüsse von Gefrierbeuteln an. Um die Maske zu befestigen, können längere Baumwollbänder genutzt werden. Ein Bügeleisen hilft dabei, drei Falten in den Stoff zu bringen. Mit einer Nähmaschine lassen sich die Masken deutlich einfacher herstellen, als mit der Hand – aber auch das funktioniert mit ein wenig Geduld.

Es gibt sehr gute Anleitungen im Internet, wie man die sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz (BMNS) nähen kann, zum Beispiel unter
media.essen.de/media/wwwessende/aemter/0115_1/pressereferat/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

Auch auf Youtube findet man Videos mit Anleitung.

"Nähen Sie laut Anleitung so viele Behelf-Mund-Nasen-Schutze, wie sie möchten", bittet Josef Hennemann, geschäftsführender Vorstand der Lebenshilfe Herzogenaurach. „Jede Maske hilft den Menschen vor Ort.“

An der Aktion teilnehmen kann jeder, der nähen kann. Abgeben können Sie die Masken in der Verwaltung der Lebenshilfe in der Einsteinstraße 17a in Herzogenaurach. Dort steht während der Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 8.00-15.30 Uhr eine Abgabebox bereit.